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Mundtrockenheit

Mundtrockenheit

Speichel ist eine komplexe Flüssigkeit, die wichtige physiologische Funktionen im Mund erfüllt. Verminderter Speichelfluss hat nicht nur für die Mundgesundheit Folgen, sondern beeinträchtigt auch die Lebensqualität der Betroffenen. Der Speichel im Mund sorgt für Gleitfähigkeit. Zudem neutralisiert er Säuren, indem er für einen neutralen pH-Wert sorgt. Darüber hinaus kontrolliert der Speichel das bakterielle Gleichgewicht, verdaut die Nahrung und reinigt die Mundhöhle von Bakterien. Er führt den Zahnoberflächen Kalzium, Phosphat und Fluorid zu, um den Zahnschmelz zu stärken und liefert Sauerstoff für die Gesundheit des oralen Weichgewebes. Mundtrockenheit (Xerostomie) betrifft etwa einen von vier Erwachsenen, vor allem Frauen, und mehr als die Hälfte der Älteren - dennoch wird sie oft ignoriert. GUM® HYDRAL™ ist eine komplette Produktpalette, die Dank der aktiven Inhaltsstoffe wie Betain, Taurin, Hyaluronsäure und Natriumcitrat eine sofortige und langanhaltende Linderung bei Mundtrockenheit bietet.

Häufige Fragen und Tipps zur Mundtrockenheit

Was sind die ersten Anzeichen bei Mundtrockenheit?

Mundtrockenheit kann sich von einem gelegentlichen Unbehagen (Durstgefühl, Bedürfnis mehr zu trinken, Süßigkeiten zu lutschen und Lippenbalsam zu verwenden …) zu einem akuten Gesundheitsproblem entwickeln, welches die Lebensqualität (beeinträchtigter Geschmack, unterbrochener Schlaf oder Schlaflosigkeit, Schwierigkeiten zu essen, kauen, schlucken, sprechen und /oder atmen …) und die Mundgesundheit (Karies und Entzündungen …) stark beeinflussen kann.

Welche Ursachen kann Mundtrockenheit haben?

Mundtrockenheit ist oft eine Nebenwirkung zahlreicher gängiger Arzneimittel, die viele Patienten dauerhaft einnehmen müssen. Systemische Erkrankungen, z. B. das Sjögren-Syndrom und andere Autoimmunerkrankungen, Rheuma und Diabetes mellitus führen ebenfalls zu andauernder Mundtrockenheit. Auch die Strahlentherapie bei Krebspatienten führt zu einem trockenen Mund.

Was sind die Folgen von Mundtrockenheit?

Mundtrockenheit kann sich negativ auf Ihre Mundgesundheit auswirken und zu schlechtem Atem, Mundschleimhautveränderungen, Zungenbrennen, Karies, Mundinfektionen und Zahnfleischbluten führen. Außerdem kann Mundtrockenheit zu parodontalen Erkrankungen führen, die ein Hauptgrund für Zahnverlust bei Erwachsenen sind. Diese schmerzhaften Folgen können Ihre Lebensqualität beeinflussen. Es entsteht nicht nur Unbehagen, es wird zu einer ständigen und täglichen Sorge. Ihr Selbstvertrauen kann nachlassen, Sie können Schwierigkeiten beim Sprechen haben, in Verlegenheit kommen, Angst vor Mundgeruch haben und soziale Kontakte meiden.

Woher kommt der Speichel?

Dort wo der Speichel für uns arbeitet, wird er auch produziert: Nämlich in der Mundhöhle in verschiedenen kleinen Drüsen. Einige davon stellen zähflüssigen, andere dünnflüssigen Speichel her – je nachdem, was im Mund gerade gebraucht wird. Übrigens: Ohne zu essen produzieren wir rund 0,5 Liter Speichel pro Tag. Wenn wir Nahrung zu uns nehmen, können es auch mal 1,5 Liter werden.

Woraus besteht der Speichel?

In seiner Zusammensetzung ist Speichel höchst komplex. Zwar machen ganze 99 % reines Wasser aus, aber das restliche Prozent besteht aus vielen verschiedenen Proteinen. Eines davon ist Muzin. Es erzeugt die schleimige Konsistenz des Speichels und schützt die Schleimhaut so vor Verletzungen. Neben den über 2000 verschiedenen Proteinen lassen sich außerdem Ammoniak, Harnsäure und Harnstoff im Speichel nachweisen.

Was kann der Speichel?

Neben der Befeuchtung der Mundhöhle hat der Speichel noch viele weitere wichtige Funktionen: Er bildet eine schützende Barriere, die unseren Mund vor schädlichen Bakterien schützt. Durch ihn funktioniert erst das Sprechen, Kauen, Schlucken und Schmecken. Und ganz genau unter die Lupe genommen, verrät er mehr über den Menschen, als man auf den ersten Blick sieht: den genetischen Fingerabdruck, Alkohol- oder Drogenkonsum sowie Krankheiten wie z. B. HIV oder Hepatitis.

Funktioniert Speichel als Wundheiler?

Wahrscheinlich kennt jeder die Situation: Man schneidet sich mit dem Küchenmesser und steckt den Finger sofort in den Mund, um die Blutung zu stillen. Doch bringt das wirklich etwas? Wissenschaftler haben jetzt herausgefunden, dass Speichel tatsächlich die Wundheilung auf verschiedene Weisen fördert1: Er enthält große Mengen an Gewebefaktor, durch den die Blutgerinnung beschleunigt wird, und ein Wachstumsfaktor unterstützt die Vermehrung von Gewebezellen. Die vielen Proteine im Speichel beschleunigen die Wundheilung in ihren verschiedenen Stadien: Histatine z. B. fördern den Wundverschluss. 1 Brand HS et al. Saliva and wound healing. Monogr Oral Sci 2014; 24: 52-60

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